Virtual Insanity

Bildnachweis: Eva und Franco Mattes, My Generation, 2010, Video, 13:18 min., broken computer, CRT monitor, loudspeakers, keyboard, mouse, various cables, Dimensions variable, Courtesy the Artists, Installationsansicht: Kunsthalle Mainz/Norbert Miguletz.
Bildnachweis: Eva und Franco Mattes, My Generation, 2010, Video, 13:18 min., broken computer, CRT monitor, loudspeakers, keyboard, mouse, various cables, Dimensions variable, Courtesy the Artists, Installationsansicht: Kunsthalle Mainz/Norbert Miguletz.

Mit „Virtual Insanity“ erobert Jamiroquai 1996 die internationalen Charts. Ein Song, der den Einzug einer neuen Ära begleitet, weil er sie vokal und tonal einfängt. Ein Video, das legendär geworden ist, weil es den Verlust der Bodenhaftung, die Haltlosigkeit von Mensch und Situation in damals spektakuläre Bilder umsetzt. Und heute? Das zunehmende Abgleiten in virtuelle Realitäten führt in steigendem Maße zu Wahrnehmungsstörungen, Verrohung oder gar Eskapismus. Mit VR-Brillen, oculus rift, vielleicht bald speziellen Kontaktlinsen erobert die Zukunft längst unsere Gegenwart. Computervermittelte Realitäten, mixed realities – die Durchmischung von realer und virtueller Realität – oder auch augmented realities werden durch diese technologische Revolution kollektiv und allerorts erfahrbar. Virtual Insanity beschäftigt sich mit der Ausdehnung der Realität und ihren Schattenseiten. Was passiert, wenn wir in fremde Welten eintauchen, aus ihnen aber nicht mehr auftauchen können? Was nehmen wir mit und was bleibt von uns?

Die Ausstellung "Virtual Insanity“ können sie bis zum 18. November in der Kunsthalle Mainz besuchen.

www.kunsthalle-mainz.de

VivArt Service Logo

Kunsthalle Mainz

Am Zollhafen 3–5,
55118 Mainz

Zurück