Landgockelbrust mit Sekt-Sabayon

Strauch Destillerie und Strauch Sektmanufaktur stehen für pure Passion und ein lässiges Lebensgefühl, das Raum für kulinarische Kreationen und innovative Ideen bietet. Destillate stoßen in neue Dimensionen vor, schaumgeborene Sekte ziehen mit dichtem Perlenflor ihr Glasperlenspiel auf. Strauch is state of the art! Von Manfred Lüer. 

Kaupers Kochkunst lädt zum sektkulinarischen Experimentieren ein: Hier die köstliche Kreation ›Pochierte Ochsenzunge/Marinierter und Gegrillter Kürbis/Petersilien-Nage‹

Heinfried Strauchs Augen leuchten. Wir befinden uns in dem im Art déco erbauten Chapeau des Dalberg Mühlensilos am Rand der Weinberge in Osthofen, wo die edlen Weinbrände Vinyac und Barrignac in etwa 160 Barriques reifen – himmlischer Stoff! Wie zum Beweis schwenkt Heinfried Strauch sein Großkelchglas, rollt es, schnuppert immer wieder hinein. Das Aroma ist so elegant und nuanciert, der Gaumenfluss vollmundig und weich. Das selbst bei der Einstiegsqualität Vinyac, der das Sahnige der nach Litschi und Steinobst duftenden Frucht förmlich an den Gaumen schleudert, dann nussiger, vanilliger und sanft ausklingt. Das bar jeglicher Schärfe. Ich bin verblüfft. 

Barkeeper Florian Bauer von ›Flo’s Cocktailbar‹ in Ingolstandt ist es wohl ähnlich ergangen. Er traf Heinfried Strauch auf der Messe Finest Spirits in München, probierte den Vinyac, war begeistert und wusste: Da geht in puncto Cocktail noch mehr! So kreierte er den ›Vinyac Royal‹. Frisch, finessenreich, sanft exotisch, animierend – und eben so aufregend anders durch den Vinyac, der für Fülle, Rückhalt, balsamische Noten und eine zarte Bitternote als Balance sorgt. Ein ganz besonderer Aperitif mit regionalem Bezug, den Florian Bauer bei sich in der Bar gern anbietet und der auch zu den Festtagen ein echter Hinschmecker ist.

Der Rosé Prestige und der wunderbar geradeaus gespurte Weißburgunder ›Zero Brut Nature‹ ohne Dosage und Restzucker lassen souverän die Liebe zu den Perlen schmecken. Das sind nur zwei Beispiele für beschwingte Leidenschaft und handwerkliche Präzision: Isabel Strauch-Weißbach und Tim Weißbach führen überaus couragiert die wohl feinste und biozertifizierte Sektschmiede Deutschlands, produzieren vegan und bieten eine reiche Produktpalette sowie aktuell auch ungemein spannende Online-Proben. 

Der Rosé ist schonend abgepresst, charmant, lachsfarben, poin-tiert fruchtig und vibrierend beerig. Beim Zero kommt noch mehr Gletscherbachfrische: pur, gradlinig, laserartige Säure, fein perlende Cremigkeit und dann dieses Brioche im finalen Kick. Kein Wunder, dass Nora Breier und Sebastian Kauper von ›Kaupers Kapellenhof‹ in Selzen Strauch-Fans sind und diese Köstlichkeiten servieren. Das Paar steht für gelebte Gastlichkeit und pure, authentische Geschmackserlebnisse. »Im Winter werden wir entspannte Abende mit unseren Gästen verbringen«, sagt Nora Breier. »Und unser wunderschöner, heimeliger Gastraum verwandelt sich zur Weihnachtslounge mit einem riesigen Weihnachtsbaum, der mit über 2.500 Lichtern funkelt.« Die Landgockelbrust mit Sekt-Sabayon macht enormen Appetit: 

REZEPT LANDGOCKELBRUST MIT SEKT-SABAYON Reduktion 

300 ml trockenen Sekt Brut von Strauch Sektmanufaktur mit 1 Lorbeerblatt und 3 Pfefferkörnern auf ca. 150 ml reduzieren. Butter im Topf bräunen und dann auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 

Salzige Sekt-Sabayon 

3 Eigelbe, Reduktion, 50 ml Wasser, 1 Prise Salz und Cayenne-Pfeffer in der Schlagschüssel über einem Topf mit kochendem Wasser schaumig schlagen. Zum Schluss die temperierte Butter einrühren, den Schlagkessel seitlich abstellen und mit fein gehacktem Bärlauch, Pimpinelle, Estragon oder Gartenpetersilie aufpeppen. 

Urgetreide 

150 g Urdinkel, Einkorn, Sommeremmer oder beliebige alte Getreidesorten 2 Tage in Wasser einlegen, dann kurz abspülen. 50 g Schalotten fein würfeln, in Butter glasig schwitzen, danach Körner und Gewürze zugeben und mit einem Schluck Wasser kurz aufkochen lassen. Dazu 200 g Rosenkohlblätter mit 50 g Butter, Salz und Pfeffer goldbraun braten und eine salzige Wild-Preiselbeermarmelade reichen. Die Landgockelbrust knusprig anbraten und bei 140 Grad im Backofen für etwa acht Minuten saftig garen. Dazu schmecken Rosé und Zero je nach Gusto überaus erfrischend und extravagant köstlich. Viel Spaß beim Nachkochen! 

kaupers-kapellenhof.de

 

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Strauch Sektmanufaktur

Dalbergstraße 14-18,
67574 Osthofen

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