Frankfurts Weinbar

Frankfurts Bahnhofsviertel ist seit letztem Jahr um eine Weinbar reicher. Das ›Frank W.‹ überzeugt auf ganzer Linie mit einem erstklassigen Geschmack, der sich vom Interieur bis zur Auswahl europäischer Weine zieht.

Fotos: Philipp Degenhardt

Im letzten Jahr eröffnete Philipp Degenhart in der Gutleutstraße das ›Frank W.‹. Die Straße, die sich parallel zum Nordufer des Mains vom Westhafen bis ins angesagte Bahnhofsviertel zieht, ist für den gelernten Designer und Gastronomen aus Leidenschaft nicht neu. Seit 2014 führt er in der Nummer 17 das Restaurant ›aber‹. In langer Planung entstand die Idee, auch das Nachbarhaus kulinarisch zu bespielen, und so öffnete Philipp Degenhardt seine Weinbar in der Hausnummer 15 trotz Pandemie im letzten Jahr. Ergänzt wird sie vom ›Riz‹, einem Weinladen mit integriertem Café. Hier können die Weine, die ab 18 Uhr nebenan verkostet, auch tagsüber erworben werden. Ein guter Espresso ergänzt das Kauferlebnis. Von der direkten Nähe der beiden Läden im selben Haus profitieren wiederum die Gäste der Weinbar, die sich abends nach einem letzten Kaffee sehnen oder die soeben probierte Flasche auch im eigenen Weinregal sehen möchten.

»Ganz genau kommen unsere Weine nur aus Europa. Und spezialisiert haben wir uns auf Weißweine aus Deutschland und Rotweine aus Spanien«, erklärt Philipp Degenhardt. Selbstverständlich bestätigt die Ausnahme die Regel und so finden wir auch Spätburgunder aus dem Rheingau oder Chardonnay aus der Bourgogne auf der Karte. Besonders ist, dass Philipp Degenhardt auch seine Hochkaräter als offene Weine anbietet, sodass die Gäste sich einen Abend lang durch die großen Gewächse als Piffchen trinken können. »Wir haben aktuell eine einzige Weinkarte, die aus der gesamten Auswahl aller drei Läden profitiert. Da wir versuchen, unseren Gästen möglichst viele offene Weine anzubieten, wechselt so auch immer wieder das Angebot, das wir bewusst koordinieren.« Zu dem außerordentlichen Weinangebot werden den Gästen Tapas serviert, die aus Eigenkreationen und europäischer Fusionsküche bestehen. Schon beim Lesen der vielen Köstlichkeiten, wie überbackene Artischockenböden mit Salsiccia, Thymian-Garnelen mit hausgemachter Minz-Limonen-Mayonnaise oder auch geschmortes Iberico-Bäckchen mit Selleriepüree & Petersilien-Pesto, läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Zusammen mit dem ersten empfohlenen Glas Wein steht einem gelungenen Abend nichts im Wege.

Das Dreiergespann in der Frankfurter Gutleutstraße ist eine wahre Empfehlung für all diejenigen, die Sinn für Ästhetik haben und auch auf eine erstklassige kulinarische Untermalung zu ihrem Wein nicht verzichten wollen!

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Frank W.

Gutleutstraße 15,
60329 Frankfurt am Main
, 0178 2974842
  • Di-Sa 18–1

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