›Unsere Kunden haben unzählige Ideen - wie wir‹

 Die Halle 45 ist das Herz eines mehr als 6.500 Quadratmeter umfassenden Eventensembles, das seit fünf Jahren die unterschiedlichsten Veranstaltungen verwirklicht. VivArt sprach mit dem Geschäftsführer Dr. Hanns-Christian von Stockhausen über das Erfolgskonzept.

Herr Dr. von Stockhausen, mit der Halle 45 haben Sie nicht gerade klein angefangen, immerhin bietet sie als Zentrum Ihres Eventensembles allein schon fast 4.400 Quadratmeter Eventfläche. Mittlerweile haben Sie mit sechs weiteren Hallen und Konferenzräumen sowie dem Auktionshaus auf weiteren 1.200 Quadratmetern die größte Industrielocation im Rhein-Main-Gebiet geschaffen. Erzählen Sie uns die Geschichte dazu?

 

Sehr gern. Ursprünglich, also im Jahr 2015, ging es nur um die damalige Phönix-Halle, die damals ihre besten Jahre bereits hinter sich hatte. Aber das Potential einer Veranstaltungshalle mit diesem einmaligen Charme mitten im Rhein-Main-Gebiet lag auf der Hand. Gemeinsam mit einem kompetenten Team, dessen wichtigste Köpfe alle bis heute mit an Bord sind, haben wir uns dieser Herausforderung gestellt. Im Laufe der Jahre konnten wir dann das Herzstück, die Halle 45, immer weiter verbessern und ergänzen. Und so stehen wir heute nun da, wo wir heute stehen. 

 

Wie kam es zu dem Namen ›Halle 45‹? 

 

Weil es der ursprüngliche Name der Halle ist. Bereits zu Zeiten der Alten Waggonfabrik hatte unsere Halle die Gebäudenummer ›45‹. Insofern lag es nahe, diesen Namen als Marke zu verwenden, da wir mit allem, was wir hier vorfinden, sehr behutsam umgehen – getreu unserem Leitspruch: »the worst crime is faking it«. Wir schämen uns nicht für die Narben, die die Gebäude haben, sondernsind stolz auf die dahinterliegende Geschichte. Wir haben damals das große Potential gesehen, das die Halle dank der sechs Industriekräne hat, da wir hierdurch eine maximal flexible Eventlocationentwickeln konnten. Unsere Halle ist vielfältig zu inszenieren, da sie sich dem jeweiligen Platzbedarf mit geringem Aufwand anpassen kann und wir dadurch auf die unterschiedlichsten Ideen unserer Kunden reagieren können. Quasi per Knopfdruck können wir die Räumlichkeiten segmentieren und eine spezifische Dichte schaffen.

 

Sie haben während der Pandemie so unterschiedliche Veranstaltungen verwirklicht wie Parteitage, Sitzungen des Mainzer Stadtrates, Auftritte des Staatstheaters oder Prüfungen der Universität, aber auch viele kleine Live-Events unter ausgeklügelten Hygienebedingungen.

 

Tatsächlich waren und sind Professionalität gepaart mit Flexibilität und Kreativität bis heute unsere wichtigsten Eigenschaften. Das gilt nicht nur für uns als Kernteam, sondern auch für unsere Partner und Dienstleister. Mit diesen konnten wir auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie eine Vielzahl von Veranstaltungen umsetzen. So haben wir bereits im April 2020 auch digitale und hybride Formate mit unserem Technikpartner Soundline entwickelt. Vor allem natürlich die Plattform H45.tv mit ihren 36 Sendungen aus denen nun ›H45.tv Studios‹, ein komplett ausgestattetes Digitalstudio, hervorgegangen ist. Daneben konnten wir mit dem neu kreierten ›Weinoutlet‹ und der 5. und 6. KONEKT Rhein-Main weitere erfolgreiche Eigenevents durchführen.

 

Ein Beleg für die Leistungsfähigkeit ist der BlachReport. Das Branchenblatt hatte für das Jahr 2020 deutschlandweit ein Eventdienstleister-Ranking gestartet, bei dem die Halle 45 in derKategorie ›Beste Eventlocation – national‹ den Platz zwei belegt.

 

Diese Top-Platzierung macht uns als neuer und verhältnismäßig kleiner Player in der Szene natürlich sehr stolz. Und sie zahlt nichtnur auf das Image der Halle 45 ein, sondern auch auf den Standort Mainz, der inzwischen als eine der beliebtesten deutschen Eventdestinationen auf Platz vier hinter Köln, Düsseldorf und Berlin zu finden ist – noch vor Frankfurt übrigens …

 

Wie geht es weiter?

 

Mit der Übernahme der Turbinenhalle im Frühjahr sind wir eigentlich komplett. Aber das haben wir schon oft gesagt. (lacht) Insofern halten wir weiterhin die Augen auf, ob es hier auf dem Gelände noch passende Erweiterungsmöglichkeiten gibt. Die alte Waggonfabrik bietet viele verborgene Schätze, die gehoben werden wollen. Was ins Portfolio passt, wie das Auktionshaus oder die Turbinenhalle,prüfen wir. Denn bei den für uns besonders interessanten Aufträgen geht es ja nicht nur um die große Halle. Viele Kunden benötigen für die unterschiedlichsten Anlässe Zusatzräume für VIP-Empfänge, Breakout-Räume oder Agenturbüros. Und da haben wir eigentlich immer die passende Antwort. Und dann ist man ja mit so einem Ensemble inhaltlich nie fertig. Uns kommen ständig Erweiterungs- und Verbesserungsideen – so haben wir in diesem Sommer zum Beispiel den Außenbereich verbessert, in dem wir eine 120 Quadratmeter Terrasse mit stilechtem Barcontainer vor die Halle gebaut haben.

 

Und in zehn Jahren?

 

Auf dem Gelände ist Platz für eine vielfältige Eventlandschaft, denn es herrscht ein ganz besonderer Spirit. Mein Traum wäre es, in zehn Jahren nach Feierabend vor die Türe zu treten und inmitteneiner wuseligen Welt mit Start-ups, Galerien und Einzelhändlern, Cafés, Bars und Restaurants zu stehen und dass ich mich gar nicht entscheiden kann, wohin ich am liebsten gehe. Mein einzigerWunsch: Die Tage könnten länger sein.

 

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Halle 45 GmbH

Hauptstraße 17–19,
55120 Mainz
, 06131 5542290
  • Do-Sa 10–20

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