Limburg erzählt selbst seine Geschichten

An markanten Orten der Limburger Altstadt sind nun die ersten Stelen mit QR-Codes von ›HÖRMAL LIMBURG‹ installiert worden. An diesen Hörstationen können sich Neugierige Anekdoten aus der faszinierenden Stadtgeschichte übers Smartphone erzählen lassen, die vom bekannten Limburger Hörbuchsprecher Jürgen Fritsche eingelesen wurden.

Fotos: Rui Camilo

Unsere Agentur Cicero Kommunikation erhielt von der Stadt Limburg der Auftrag, zunächst neun Hörstelen zu realisieren. Gerade die Domstadt Limburg ist dafür ein dankbarer Grund: Die Altstadt steckt voll ehrwürdiger Geschichte und unterhaltsamer Geschichten, die auf diese smarte Erschließung, en passant mit dem Handy, praktisch nur gewartet haben. Für die interessierten Bürger wie auch die vielen Touristen ist HÖRMAL LIMBURG gleichermaßen ein Gewinn!

»Die urkundlich bezeugte Geschichte Limburgs beginnt mit dem heldenhaften Ritter Konrad Kurzbold. Er verstarb 948 kinderlos«, so vermutet der Chronist Ekkehard unfreiwillig komisch, »weil er keine Frauen und Äpfel liebte«. Mehr über das Leben und dem vielfach belegten Mut des Stadtgründers erfährt man an einer Stele, die am Domplatz aufgestellt ist. Im Querhaus des nahen Domes befindet sich auch das Grab von Kurzbold, ein beeindruckendes Zeugnis der Bildhauerkunst im frühen Mittelalter. Das in den kurzweiligen Hörpassagen neu erlernte Wissen, kann also gleich vertieft und mit einem Besuch der Grabstätte erweitert werden. Alles, was zum Abhören benötigt wird, ist eine App zum Einlesen der QR-Codes.

Limburg, Foto: Rui Camilo
Limburg, Foto: Rui Camilo
Limburg, Foto: Rui Camilo

Aber auch beim Schlendern durch die schönen Gassen der Altstadt, erfährt man so einiges im Vorrübergehen. So erzählt Jürgen Fritsche in der Fahrgasse vom ›Trulles‹ am Walderdorffer Hof: Beliebt war die Zurschaustellung von Missetätern an einem sogenannten Pranger; das war eine Säule an einem exponierten belebten Platz. Hier wurden Verbrecher für – aus heutiger Sicht – oft nichtige Gründe wie Mundraub, übler Nachrede oder lockere Sitten festgebunden und jeder Bürger durfte sie ein bisschen piesacken. Solch ein Pranger stand auch an diesem in den letzten Jahren aufwendig restaurierten Barockensemble.

Aber nicht nur für Erwachsene ist das Hörvergnügen gedacht. In einer jeweils für kleine Hörer kindgerecht angepassten Version, bieten die Stelen von HÖRMAL LIMBURG die perfekte Ergänzung für einen Ausflug in die Domstadt. Fußläufig erreichbar lassen sich die Stelen auch spontan entdecken, aber wer sich gezielter die Hörpassagen erlaufen möchte, lässt sich einfach von der Karte auf der zugehörigen Webseite leiten. VivArt Limburg & Lahn lädt Sie alle dazu ein und empfiehlt, den nächsten Sonntagsspaziergang mit einem Hörbummel durch Limburgs pittoreske Gassen zu verschönern!

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Hörmal Limburg

Domplatz,
65549 Limburg an der Lahn

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