Freude am (Golf-)Sport bewahren

Die Schulter schmerzt beim Abschlag und das Knie beim Gehen über den Golfplatz? Wer trotzdem den Golfsport nicht aufgeben oder solche Einschränkungen von vornherein vermeiden will, findet bei einem Golfmediziner optimale Unterstützung – im Orthopaedicum Wiesbaden sogar in Person eines ehemaligen Profispielers. Aus der VivArt Lebenszeit, von Miriam Becker

Foto: Andrew Schelley, Unsplash

Auch wenn sie mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen haben, fällt es vielen Golferinnen und Golfern schwer, ihren Sport aufzugeben. Zu wichtig sind ihnen die Herausforderung durch den Wettbewerb, die Bewegung im Freien, die Gemeinschaft des Vereins sowie das Kennen-lernen einzigartiger Plätze in der Region oder Golfhotels in der ganzen Welt. Gut, dass es in Wiesbaden einen Golfmediziner gibt, der helfen kann, den insgesamt sehr gesundheitsförderlichen Sport lange auszuüben: Dr. med. Dennis Wincheringer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie ›PGA Professional‹.

Der besondere Titel des Berufsverbandes der deutschen Golfprofessionals ist in diesem Fall perfekt verknüpft mit medizinischem Fach- wissen. Einige Jahre hatte Dr. Wincheringer selbst als Golfprofi, Diplom- Golflehrer und Kadertrainer in Europa gearbeitet, dann den Sport der Medizin untergeordnet. Geblieben ist ihm das besondere Wissen um den Sport und seine technischen Finessen, das ihn in Verbindung mit seiner Kompetenz als Orthopäde zu einem praxisorientierten Golfmediziner macht. Dr. Wincheringer ist nach wie vor als Golflehrer für angehende Sportmediziner aktiv und spielt in seiner Freizeit zumeist auf dem schönen Platz in Mainz-Budenheim.

Seine golfmedizinische Grundberatung beginnt mit einer Schwunganalyse, wozu die Patientin oder der Patient den eigenen Schläger mit in die Praxis für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin nahe des Dern’schen Geländes bringt. Dort stehen nach einer Modernisierung Praxis-, Therapie- und Operationsräume auf mehr als 700 Quadratmetern zur Verfügung. Auch eine Abschlagmöglichkeit mit modernster Videoanalyse speziell für Golfspieler wird das Portfolio abrunden. Das Team behandelt sämtliche Erkrankungen und Verletzungen des Bewe-gungsapparates sowohl mit konservativen Behandlungsmethoden als auch operativ. Die Gründer Dr. med. Philipp Wilde und Dr. med. Kay Schmidt-Horlohé kennen Dr. Dennis Wincheringer aus der gemeinsamen Zeit in leitenden Funktionen in der BG Unfallklinik Frankfurt am Main. Nach ihm stieß noch Dr. med. Nina Schmidt-Horlohé als Hand- und Fußspezialistin hinzu.

Wenn es im Orthopaedicum Wiesbaden um Golf geht, ist zunächst Dr.  Wincheringer gefragt. Er analysiert den Bewegungsablauf unter zwei Aspekten: Wo treten körperliche Fehlbelastungen auf, die zu Verspannungen und Verschleiß, also Schmerzen, führen können oder bereits für Einschränkungen sorgen? Und wie könnte die Effektivität des Schlags erhöht werden, ohne die Belastung zu steigern? Manchmal kann eine andere Schlägerart etwas dazu beitragen. »Es gibt sogar spezielle Griffe, die für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen oder Verletzungsfolgen verfügbar sind«, gibt Dr. Wincheringer ein Beispiel. Als Golfmediziner ist er über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen stets informiert. 

»Es gibt sogar spezielle Griffe, die für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen oder Verletzungsfolgen verfügbar sind«

Dr. Wincheringer

Dr. Wincheringer

»Indem wir individuell ausgewählte Übungen finden, die beispielsweise die Schultern und das Hüftgelenk öffnen, ist das Spiel weniger anstrengend und langfristig gesundheitsförderlich«, erklärt er die weitere Behandlung. Dabei weist der auch auf Schultern und Knie spezialisierte Arzt auf einen willkommenen ›Nebeneffekt‹ hin: »Auch die erzielten Ergebnisse beim Golfspiel werden in der Regel besser.« Es geht um Stabilität, Beweglichkeit, Kraft sowie Aufmerksamkeit für Signale des eigenen Körpers –alles auch außerhalb des Golfplatzes gut für die Gesundheit. Besonders freue er sich, wenn Golfer und Golferinnen ins Orthopaedicum Wiesbaden kommen, bevor Schmerzen da sind. »Insbesondere im fortgeschrittenen Alter schleichen sich gerne technische Fehler ein, die im Verlauf zu Beschwerden führen, aber nur schwer abtrainiert werden können. Dann können wir vorbeugen und lange die Freude am aktiven Sport bewahren.« Dazu stehen unterschiedliche medizinische und therapeutische Maßnahmen offen, flankiert beispielsweise durch das ›Clubfitting‹ also die individuelle Anpassung der Golfschläger auf anatomische Gegebenheiten des Spielers. Dr. Wincheringer: »Ich gehe ganzheitlich vor und greife als Golfer und Arzt auf ein Netzwerk aus Fachleuten zurück – nicht zuletzt in der eigenen Praxis.«

Sein Kollege Dr. Wilde betont, dass im Orthopaedicum Wiesbaden unabhängig von der Golfmedizin die Patienten und Patientinnen vom jeweiligen Spezialisten beraten werden. »Das ist uns bei der Diagnostik und Bewertung von Therapien immens wichtig. Schließlich wollen wir in je-dem Fall das individuell optimale Behandlungskonzept umsetzen. Von der Untersuchung und Diagnostik bis zur Therapie und Rehabilitation, je nach Verlauf auch nach Operationen, bleibt alles möglichst in einer Hand –  und dank unseres eigenen OP-Zentrums auch in einem Haus.«

Ein Termin für leidenschaftliche Golfer im Orthopaedicum Wiesbaden lohnt sich also. Wann hat man schon einmal Gelegenheit, sich medizinischen Rat von einem PGA Professional einzuholen und sich über den gemeinsamen Lieblingssport auszutauschen? 

V.l.n.r.: Dr. med. Nina Schmidt-Horlohé, Dr. med. Philipp Wilde, Dr. med. Dennis Wincheringer, Dr. med. Kay Schmidt-Horlohé.
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