Von Subluxationen und Adjustierungen

Rückenschmerzen kennt leider fast jeder Mensch. Viele nehmen leichte Probleme einfach hin, erst bei schwer­wiegenderen Ein­schränkungen suchen sie sich Hilfe. Doch dieser Weg ist steinig und ähnelt einer Odyssee von Ärzten zu Heilpraktikern und zurück. Schnelle Linderung gibt es in den wenigsten Fällen. Christin Schmeling fand Rettung in der Chiropraktik. Ein Erfahrungs­bericht.

Nach einem schweren Sturz konnte mir erst der zweite Arzt sagen, dass ich eine vertikale Verschiebung im Becken, genauer gesagt im Ilio­sakral­gelenk (die gelenkige Verbindung zwischen dem Kreuzbein und dem Darmbein) habe. Juhu, endlich eine Diagnose! Der erste Arzt speiste mich mit Rücken­übungen ab und schickte mich trotz Dauer­schmerzen einfach fort. Geheilt war ich dadurch nicht. Auch der Sport­mediziner konnte mich nicht einfach knick, knack wieder geraderücken. Aber er wollte wenigstens, dass ich meinen Befund einem Osteo­pathen oder Chiropraktiker vorstelle. Osteopathie kam mir zu sanft daher, mein Gefühl sagte mir, dass die Chiro­praktik eher zu meinen Beschwerden passte. Ich wollte, dass so richtig was passiert bei der Behandlung.

Durch eine Empfehlung kam ich auf ›Leb Chiropractic‹ und die dort praktizierende Chiro­praktorin Monika Berger. Was mir neu war: Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen dem nicht geschützten Beruf Chiro­praktiker – so darf sich eigentlich jeder nennen – und dem Chiropraktor, der das mindestens vier bis sechs Jahre studiert hat. Je nach Hochschule bzw. Studienland werden unterschiedliche Studien­abschlüsse erreicht. In den USA und Kanada erhält der Absolvent den Grad des Doctor of Chiropractic (D.C.). In Groß­britannien schließt man nach fünf Studienjahren mit dem Master of Science in Chiropractic (MSc) oder Master of Chiropractic (MChiro) ab. Daran schließt eine mindestens einjährige Assistenz bei einem erfahrenen nieder­gelassenen Chiropraktor an. Erst dann darf ein vom deutschen und den internationalen Fachverbänden anerkannter Chiro­praktor eine eigene Praxis eröffnen.

»Chiropraktik kann nicht nur bei Rücken- oder Gelenkbeschwerden helfen. Dadurch, dass der Energie­fluss wieder aktiviert wird, vermag die Behandlung Migräne und hormonelle Beschwerden zu lindern und wird auch begleitend zu Krebs­therapien eingesetzt. Sogar bei Depressionen ist der Gang zum Chiro­praktor nicht abwegig.«

Monika Berger

Monika Berger ist gelernte Kranken­schwester und kam durch den eigenen Band­scheiben­vorfall, den sie nicht operieren lassen wollte, auf die Chiropraktik. Sie wurde geheilt und entschied sich begeistert, selbst das Studium in Wales auf­zunehmen. Speziell hier im Rhein-Main-Gebiet ist dieser Heilberuf weitgehend unbekannt, obwohl es der drittgrößte ist nach der Schul- und Zahnmedizin. Was mir sofort gefallen hat, war die ganz­heitliche Betrachtung meines körperlichen und geistigen Zustandes. Da wird sich nicht nur auf das Problem konzentriert. Vielmehr werden bei der ausführlichen Anamnese die sogenannten Sub­luxationen aufgespürt, Verschiebungen, die zu Reizung, Unter­versorgung oder Druck auf das zentrale Nervensystem und der peripheren Nerven führen, was dem Körper die Möglichkeit nimmt, optimal zu funktionieren. Die Korrektur solcher Sub­luxationen erfolgt durch die sogenannte Adjustierung. Eine gezielte An­wendung von Impulsen auf das Nerven­system, die die Nerven­übertragung wiederherstellt und so die Selbs­theilungs­kräfte des Körpers anregt.

Monika Berger in Aktion
Monika Berger in der Behandlung

Chiropraktik kann nicht nur bei Rücken- oder Gelenk­beschwerden helfen. Dadurch, dass der Energie­fluss wieder aktiviert wird, vermag die Behandlung Migräne und hormonelle Be­schwerden zu lindern und wird auch begleitend zu Krebs­therapien eingesetzt. Sogar bei Depressionen ist der Gang zum Chiro­praktor nicht abwegig.

Ich selbst hatte die Hoffnung ja schon fast aufgegeben und befürchtete, meinen Sport aufgeben zu müssen. Inzwischen habe ich mehr Energie als zuvor. Und keinerlei körperliche Beschwerden mehr! Das ging zwar auch nicht knick, knack mit der Therapie, aber im End­effekt war ich in wenigen Wochen völlig wieder­hergestellt und schmerzfrei. Vielen Dank dafür an meine Chiro­praktorin Monika Berger!

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