Frankfurt am Sinn

Was lange währt, gelingt nicht nur oft richtig gut, sondern geschieht meist mit authentischem Understatement: dem sprichwörtlichen verdienten Erfolg. SINN Spezialuhren blieben gern eher Ausrüstungsgegenstände als Statussymbole. Nun leistet sich der stille Player aus Rödelheim doch etwas Lokalpatriotismus – mit einer Niederlassung am Römer!

Das künftige Interieur der ersten SINN-Filiale am Frankfurter Römer
Das künftige Interieur der ersten SINN-Filiale am Frankfurter Römer

Die Uhrenmarke SINN tickt anders. Kein imageträchtiger Firmensitz, kein millionenschweres Marketingbudget – SINN ist ein stiller Player. Credo des Inhabers Dipl.-Ing. Lothar Schmidt ist: ›Die Uhren müssen für sich selbst sprechen‹. Von ihrer außerordentlichen Robustheit, von der Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Andernorts baut man jeden Tieftauchrekord effektvoll mit einer neuen Uhrenlinie aus. Bei SINN bleibt man bescheiden. Und perfektionistisch. Für Taucheruhren besteht etwa bereits eine Deutsche Industrienorm. Als man bei SINN aber eine neue Fliegeruhr plante, bemerkten die gründlichen Techniker erst, dass hier noch keine Standards vorlagen; also erarbeitete man diese mit der FH Aachen gemeinsam. Auf Grundlage dieser Initiative entsteht nun die offizielle Industrienorm. Man muss schon sehr informiert sein, um von solchen Triumpfen deutscher Wertarbeit zu wissen. Aber angefangen vom Beweis der Funktionstüchtigkeit einer Automatikuhr in der Schwerelosigkeit der US-amerikanischen Spacelab-Mission 1961 – die bahnbrechenden Erfolge der Marke, wie etwa die schmiermittelfreie Ankerhemmung, der patentierte Magnetfeldschutz oder der Korrosionsschutz der Kaliber in der Ausführung mit U-Boot-Stahl zirkulieren unter Kennern und die können bekanntlich schweigen.

Die Uhrenlinie Meisterbund I
Die limitierte Uhrenlinie Meisterbund I

»SINN-Uhren warten nur mit technologischen Merkmalen auf, die sinnvoll sind.«

 

Die Kunden, auf die Uhren von SINN eine magische Anziehungskraft ausüben, bringen meist schon von Berufs wegen außerordentliche Ansprüche an die Technik mit. Gegründet wurde das Unternehmen 1961 vom Piloten und Blindfluglehrer Helmut Sinn. Piloten- und Borduhren zählten zu den ersten Produkten von SINN, auf die man sich blind verlassen konnte. Der ingeniösen Funktionalität kam also die höchste Priorität zu und bestimmt bis heute die Gestaltung. Die Uhren warten nur mit technologischen Merkmalen auf, die sinnvoll sind. Und am Funktionalismus schon der Ziffernblätter erkennt man noch heute die Fabrikate von SINN. Wer Bruchteilen von Sekunden sein Leben anvertrauen muss, dem sind die heute geradezu überbordenden Komplikationen keine Hilfe. Auf eine SINN ist aber gerade dann Verlass. Berufstaucher, Piloten, die Spezialeinheit GSG 9 oder auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr, für die je nach Profession eine eigenes Instrument als EZM (Einsatzzeitmesser) entwickelt wurde – sie alle schwören auf die Leistungsstärke, Robustheit und Langlebigkeit, auf die Qualität und Präzision ihrer SINN. 

Die Uhrenlinie Frankfurter Finanzplatz
Frankfurter Finanzplatz - Der erste Einsatzzeitmesser für die Frankfurter Börse

Die Dependance des Unternehmens am Römer kommt für die Frankfurter nicht unvorbereitet. Bereits 1991 hat auch der Investmentbanker seinen ›Einsatzzeitmesser‹ mit der Modellreihe ›Frankfurter Finanzplatz‹ erhalten, mit drei Zeitzonen für die Börsenplätze Frankfurt, Hong Kong und New York. In diesem Frühjahr ist SINN also auch mit neuen Verkaufs- und Werkstatträumen auf dem repräsentativen Rathausplatz direkt in der Frankfurter Altstadt vertreten. Mit der Niederlassung im geschichtsträchtigen ›Haus zum Goldenen Rad‹ unterstreicht das Unternehmen seine Verbundenheit zu Frankfurt am Main. Eine kluge Entscheidung, die SINN macht.

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Sinn Spezialuhren GmbH

Römerberg 34,
60311  Frankfurt am Main,
069 978414650

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