Geprägte Form, die lebendig sich entwickelt

»Links ward ein Sandstein gebrochen. Sobald man um die vorstehende Ecke ist, nimmt der See nordwärts einen sehr heitern Charakter an, in dem er, nur von Hügeln umgeben, die Berge des unteren Landes in der Ferne zeigt.« So schildert Johann Wolfgang von Goethe im Tagebuch seiner dritten Reise in die Schweiz die erste Ansicht jenes malerischen Ortes, an dem der Schweizer Bildhauer Andreas Reichlin seine erzene Skulptur, den Feuerring, schuf.

Gesundes Grillieren am Feuerring
Foto: Günter Standl

Eine Kindheit an der Natur und vor traumhafter Kulisse, das Massiv der Rigi vor Augen, das klare Wasser des Zugersees – zugänglich über den rauen Sandsteinfels am Elternhaus in Immensee, den schon Goethe passierte –, die Stimmungen über dem Wasser beim Segeln, den Wind auf der Haut; dies schon bedeutet eine Fülle an Inspiration für einen kreativen Geist. An diesem magisch-wilden Ort, durch diesen besonderen Geist entstand das Objekt Feuerring – ein formschönes Stahlrund, welches vereint, was zusammengehört: Erde, Feuer, Wasser und Luft als die vier alchemistischen Elemente des Lebens. Hier, am Ufer des Zugersees, liegt der Ursprung eines Künstlers und seiner Skulptur, dessen schöpferischer Grund die Lust am Visuellen, am Schönen und am Besonderen und Wertvollen ist – Andreas Reichlin.

Gesundes Grillieren am Feuerring
Foto: Günter Standl

Den Tiefen der Erde wird das Material des Feuerrings entrissen. Luft und Wasser sorgen für den heißen Odem und das zischende Vergehen des Feuers. Und das Feuer selbst ist eine archaische Quelle der Wärme und noch heute ein willkommener Ort für einträchtiges Miteinander. Diese Energie der Naturelemente treibt Andreas Reichlin bei seinen künstlerischen Entwürfen um. Dieser kreative Kopf ist permanent auf der Suche nach Ästhetik und Stimmigkeit. Der Bildhauer setzt dabei um, was seinem Blick und seinem Wesen täglich wiederfährt und ihm Inspiration bedeutet. Wesentlich ist dabei in Reichlins Schaffen die Kompromisslosigkeit der Form. Diese schlichte Einfachheit gilt es vom Entwurf über die ersten Realisierungen bis in die letzten Details der Skulptur immer weiter hervorzuholen – es ist die Pflicht zur Perfektion.
 
Auf diesem Wege entstand auch sein ästhetisch-sinnliches Kunstobjekt – der Feuerring. Ein skulpturales Design, in dem Form und Funktionalität für ein revolutionäres Grillerlebnis verschmelzen. Mit dem Feuerring erlebt man zu jeder Jahreszeit genussvolles und gesundes Barbeque rund um eine Designschale, die sich zum Mittelpunkt geselliger Runden bestens eignet! Und die Skulptur führt die Archaik der Speisenzubereitung unter freiem Himmel mit dem Anspruch modernen Industriedesigns auf schlüssige Weise zusammen. Der Feuerring bietet seinem stolzen Besitzer Wärme, Genuss und Behaglichkeit und schmeichelt dem ästhetischen Auge. Er steht das ganze Jahr im Freien, nimmt mit der Zeit eine reizvolle Patina an und wird so zu einem immer schöneren Objekt. Dazu regt die Form mit dem Stahlring um das lodernde Feuer zu so manch launigen Experiment in geselliger Runde an, welche der Gastgeber nun, nicht wie sonst über dem Grillgut schwitzend und an eine kokelnden Abseite verbannt, ununterbrochen miterleben und moderieren kann.

Der Feuerring von Andreas Reichlin kultiviert also als gelungenes Designobjekt ein Stück Lebensphilosophie, geselliges und behagliches Beisammensein in seiner ursprünglichen archaischen Form. Goethe hätte sich gewiss gern dazugesellt.

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